15. Mai 2012
Ein echter Mädchentraum

Mode aus vergangenen Zeiten

Für die meisten Frauen ist der allmorgendliche Blick in den Kleiderschrank nicht sehr vielversprechend. Ein langer Tag im Büro steht bevor und das heißt auch, dass die Garderobe dementsprechend bieder ausfällt. Wie gut, dass es da so talentierte Modemacherinnen gibt wie die 24jährige Anne-Kathrin Schmidt, die für dieses Problem eine Lösung hat. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mode aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu holen und mit dieser ein Statement an die Weiblichkeit zu setzen.

In Köln auf der Greesbergstraße kann die selbstbewusste Frau von heute in die Modewelt der 30er, 40er und 50er Jahre eintauchen und sich die nostalgischen Kleidungsstücke zu eigen machen. Dort hat Anne-Kathrin ihren “Mädchentraum” verwirklicht und diesen auch gleich als Namen für ihren Store genutzt. Für Mädels bzw. Frauen mit Hang zu vergangenen Modeepochen, die es satt haben, ihre Arbeitszeit in langweiligen Kostümen zuzubringen, die ihre Weiblichkeit unterstreichen, gleichzeitig aber seriös auftreten wollen, ist der Laden ein echtes Muss.

Die Spring|Summer Collection 2012

Noch mehr Bilder von dieser sowie auch von der letzten Winter-Kollektion gibt es auf maedchentraum.net

Zur Schöpferin selbst: Anne-Kathrin war schon als junges Mädchen interessiert an den modischen Trends alter Zeiten und hat sich deshalb mittels Nähmaschine ihres Vaters drauf und dran gemacht, diese für sich selbst zu schneidern. Mit zunehmenden Alter rückte dann auch die Idee näher, die Passion zum Beruf zu machen und so fing sie zunächst an der berühmten ESMOD in Berlin ihr Modedesign-Studium an. Mit dem Abschluss und dem Schwerpunkt in Kostümbild zog es sie weiter an den WDR, wo sie ein Kostümbild-Volo absolvierte. Neben ihrem Laden arbeitet sie zusätzlich als freie Kostümbildnerin.

Adresse
Greesbergstraße 2
50668 Köln

 

27. Februar 2012
And the Oscar goes to…

Eine kurze schillernde Nacht nach monatelanger Vorarbeit

Wenn der Countdown zur alljährlichen Oscar-Verleihung runterzählt, ist die Panik wieder groß. Und das nicht nur, weil man befürchtet, trotz der vielen Arbeit und Zeit, die man für seine Rolle in einen Film investiert hat, die Veranstaltung ohne einen goldenen Mann zu verlassen. Viel mehr dreht sich schon Monate im Voraus alles um den perfekten Auftritt auf dem roten Teppich. Und dazu gehört nicht nur das teuerste und glamouröseste Outfit des begehrtesten Designers, das einen aus der Menge hervorstechen lässt. Auch die Bodies der sowieso meist schlanken und trainierten Stars werden noch einmal gnadenlos getrimmt und gestählt, die letzten Termine beim Beauty Doc vereinbart, Nägel manikürt und Frisuren in stundenlanger Arbeit perfektioniert, um dann doch ganz natürlich und locker über die Schulter zu fallen.

Für einen einzigen Abend im Blitzlichtgewitter lassen die Promis zum Teil so viel Geld springen, dass sich unsereins wieder einmal fragt: Wozu der ganze Aufwand? Klar, für einen im Rampenlicht und im Interesse der Öffentlichkeit stehenden Menschen ist es wichtig, auf sein Äußeres zu achten. Aber müssen die alle gleich so einen Wirbel veranstalten? Bloß für ein paar Fotos, die in der Klatschpresse abgedruckt werden? Na irgendwie wären die Oscars auch nicht die Oscars ohne das Funkeln der Diamanten und die langen, fließenden Roben der Frauen, die adrett gekleideten Männer und den Glamour, der dort in der Luft liegt.

The Artist braucht keine Worte

Immerhin war es bereits die 84. Oscar-Nacht und somit kann das Spektakel durchaus als ein historisch bedeutsames Ereignis betrachtet werden. In diesem Jahr war es Billy Crystal, der nun zum neunten Mal als Moderator durch den Abend führte. Abräumer des Abends war  ”The Artist” vom französischen Regisseur Michel Hazanavicius. Mit insgesamt 5 Oscars stellte er viele andere Filme, die ebenso als preisverdächtig galten, in den Schatten. Unter anderem wurde Jean Dujardin mit dem Preis als bester Hauptdarsteller prämiert, der in seiner Rolle als Stummfilmstar George Valentin brillierte.

Bewegende Auftritte gibt es bei den Oscars viele. Selbst Meryl Streep, die ihren Preis in der Kategorie “Beste Hauptdarstellerin” für ihre Rolle als Margaret Thatcher in “The Iron Lady” anfangs gelassen entgegennahm, kamen während der Dankesrede ein paar Tränchen. Mit ihren 62 Jahren sieht sie immernoch blendend wenn nicht sogar besser als manch eine ihrer wesentlich jüngeren Filmkolleginnen aus. Denn sie strahlt von innen – mit ihrer Natürlichkeit, ihrer Authentizität und weil sie auch nach so langer Zeit im Filmgeschäft nicht den Ehrgeiz verloren hat, gute Filme zu drehen.

Alles in allem ging der Abend wieder einmal schneller rum, als das Geld aus den dicken Portemonnaies der Stars gegen teure Kleidung eingetauscht wurde.  Es gab Tränen der Freude, vermutlich auch Tränen der Trauer und sicherlich auch das ein oder andere Getuschel, das sich auf eines der vielen Kleider bezog, die auf dem roten Teppich präsentiert wurden. Auf Oscar.go könnt ihr euch die “sexiest Dresses” der weiblichen Starbelegschaft ansehen. Und vielleicht erraten, wie viel dafür ausgegeben wurde..


 

07. Februar 2012
Extravagante Mode aus Skandinavien

Stine Riis wagt und gewinnt

Foto: denmark-en-vogue

Ihre Kollektion ”Decadence & Decay” bescherte der gebürtigen Dänin den erstmals verliehenen H&M Design Award. Im Rahmen der Copenhagen Fashion Week zeigte sie ihr Können und bewies mit viel Mut zur Extravaganz, dass sie ihr Handwerk zweifelsohne beherrscht. Die Schnitte ihrer Kollektion sind akkurat und elegant, auch an Materialvielfalt hat sie nicht eingespart: Von Wolle über Leder bis hin zu metallischen Stoffen reichen die Kontraste ihrer Entwürfe. Ab Herbst 2012 soll es 15 ihrer Kreationen bei H&M geben.

Stine Riis hat in London am London College of Fashion studiert und nach ihrem Abschluss das Label R II S gegründet. 2011 wurde sie von der italienischen Vogue zur “Best Student Worldwide” gekürt und gewann außerdem den Briddle Sawyer Silks Award für die innovative Verwendung von Textilien. Hier könnt ihr euch ein Video ansehen, in dem Stine darüber spricht, wie sie ihre Leidenschaft zur Mode entdeckte und wo sie ihre Inspiration findet:

Hier geht es zu ihrem Blog

 

 

02. Februar 2012
Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Auf der Suche nach dem “perfekten Model”

Dienstag Abend um 21.15 Uhr startete auf VOX die Castingshow “Das perfekte Model” mit Karolina Kurková und Eva Padberg.Was Heidi Klum seit sechs Staffeln mal mehr mal weniger erfolgreich gelingt, ist nun auch das Ziel der beiden Supermodels. Mit ihrer langjährigen Erfahrung wollen sie jungen Mädchen ab 16 Jahren, die von einem Leben als Model träumen, einen intensiven Einblick in das Model-Business gewähren. Wie auch bei GNTM sollen die Teilnehmerinnen in Prüfungen und realen Modeljobs ihre Qualitäten und ihr Können unter Beweis stellen.

Somit ist das Konzept an sich nicht wesentlich anders als das von Heidi Klum. Doch gerade hinsichtlich des Formats gibt es Gegner der Sendung, die die auffälligen Parallelen zu GNTM scharf kritisieren. Padberg und Kurková betonten vor Sendestart noch, dass es in ihrem Konzept vor allem darum geht, mehr vom “echten, harten” Leben eines Models zu zeigen, dabei aber nicht so streng mit den Mädchen umzugehen.

Ob nun mehr Seriosität an den Tag gelegt wird oder die zwei tatsächlich ein besseres Gespür dafür haben, welches Mädchen es am Ende in die Liga hochwertiger Models schaffen kann, wird sich zeigen. Zu hoffen bleibt, dass den Mädchen schnell bewusst wird, worauf sie sich einlassen und dass der Job als Model nicht nur aus Jetset, Glamour und Mode besteht, sondern eben auch knallhart sein kann.

 

 

 

06. Januar 2012
Wir freuen uns auf den Frühling

Und warten auf KARL

Karl Lagerfeld bringt Anfang nächsten Jahres eine neue Kollektion auf den Markt. KARL wird online bei „Net-a-porter“ vertrieben, bis die eigene Website im Frühling online geht. Später soll die Kollektion auch in exklusiven Boutiquen weltweit erhältlich sein. Die Kleidungsstücke werden preislich zwischen 60 und 300 Euro liegen und sprechen somit ein durchaus größeres Publikum an als zuvor. Zunächst liegt das Augenmerk auf einer Damen- und Accessoirekollektion; eine eigene Herrenlinie soll später folgen. Das Logo der Marke wird die Silhouette des Modezars, mit typischer Sonnenbrille und Haarzopf.

Die Wartezeit bis zum Start seiner Kollektion könnt ihr euch beispielsweise – falls noch nicht in Besitz – mit der oben abgebildeten Tasche verschönern. Umweltfreundlich, praktisch, witzig und irgendwie schick wie wir finden. Wir halten euch bezüglich der kommenden KARL Kollektion weiterhin auf dem Laufenden!

 

21. November 2011
Ansturm auf die Schildergasse in Köln

Zweiter deutscher Bershka Shop


Seit Donnerstag letzter Woche gibt es einen weiteren Grund, Kölns Einkaufsstraße zwischen Dom und Neumarkt aufzusuchen. Das spanische Modehaus Bershka hat nach der Eröffnung des Flagshipstores in Berlin nun auch einen Store in der Schildergasse in Köln eröffnet. Im Jahr 1998 öffnete in A Coruña im Norden Spaniens der erste Store seine Pforten.Mittlerweile hat es Bershka auf 750 Geschäfte in 54 Ländern geschafft. Was uns im Shop erwartet: trendige Mode auf rund 600m² Verkaufsfläche für junge Kunden zwischen 13 und 25 Jahren. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Mode von Bershka (die ersten zwei Bilder zeigen die vergangene Sommer-Kollektion):

Bershka in Köln | Schildergasse 46
Hier geht es zur Website von Bershka


 

14. November 2011
Ein Icekalter Winter steht uns bevor

In der Alpha Noble Ice Bar in Hamburg

Sinkende Temperaturen, kürzere Tage, Lust auf kuschelige Abende mit einer schönen Tasse Kakao vor dem Kamin – der Winter und die Weihnachtszeit rücken immer näher. Die einen beklagen die kälteste der Jahreszeiten, die andere stehen drauf und können’s kaum abwarten, dass die ersten Flocken fallen. Wer aus Hamburg kommt, kennt sie vielleicht. Wer einen Ausflug in die Hansestadt plant, sollte sich die “Alpha Noble Ice Bar” merken, die 2006 im IndoChine ihre Eröffnung feierte. 42 Tonnen Eis in über 300 Blöcken bieten die Umgebung für diese ausgefallene Bar. Das eiskalte Erlebnis kostet satte 14 €. Darin sind allerdings auch die Kälteschutzkleidung und ein Alpha Noble Vodka Shot enthalten. Wärmstens, ehm kältestens, zu empfehlen!


Alpha Noble IceBar
Im IndoChine
Neumühlen 11
22763 Hamburg

Öffnungszeiten
Sonntag bis Donnerstag 17-0 Uhr, Einlass zur vollen Stunde
Freitag und Samstag 19-0 Uhr

Eintritt
14 €, inkl. Kälteschutzkleidung und einem Alpha Noble Vodka Shot

 

 

07. November 2011
Wann ist jung zu jung?

Verschwimmende Grenzen in der Modewelt

Was machen kleine Mädchen im Alter von zehn Jahren? Mit Barbie‘s spielen, Mamas Schminke ausprobieren, zum Ballett gehen oder von einer Zukunft als Tierärztin träumen. Nicht so Thylane Lena-Rosa Blondeau: Mit ihren zehn Jahren ziert sie schon Cover großer Hochglanzmagazine, und zwar in Kleidung und Make-Up, die sie um einige Jahre älter erscheinen lassen. Ihre aufreizenden Posen und lasziven Blicke entfachen eine höchst kontroverse Diskussion:

Dürfen Kinder in diesem Alter schon so posieren? Ein gefundenes Fest für Pädophile und Kinderschänder oder ästhetische Aufnahmen, die alterslose Schönheit demonstrieren?


 

04. November 2011
Versace x H&M

Noch etwa zwei Wochen, dann campieren die ersten wieder vor den H&M Filialen. Anlass dazu bietet die ab dem 17. November erhältliche Versace x H&M Kollektion. Nach Lagerfeld, McCartney, Williamson, Rykiel und Lanvin reiht sich nun auch Versace in die Reihe der Guest-Designer ein. Was zu erwarten ist? Versaces einzigartiger Stil, ikonische Prints und viel Farbe. Seht selbst in dem Video: Donatella gewährt uns eine kleine Preview der Kollektion, für den Rest sorgen die Bilder drüben auf fashionologie.com. Auf die Reaktion der Modeblogger ist Donatella schon gespannt, sie verfolge selber einige Blogs und sei inspiriert von deren Meinungen, wie sie in einem Interview verrät.


Ps.: An alle, die noch Fragen zu Donatellas Kollektion haben – auf Twitter werden sie euch von  Versace beantwortet.

Versace for H&M: The Collection (Video)

Versace for H&M: The Bloggers

Die restlichen Bilder der kollektion findet ihr hier.

 

 

 

04. November 2011
Zurzeit in Berlin: Fashion Talks

Kleider machen Leute

Das Museum für Kommunikation in Berlin zeigt noch bis zum 26. Februar 2012 die Ausstellung „Fashion Talks“. Kleider machen Leute, ist ein weit bekanntes Sprichwort, und es stimmt: mit Kleidung verkörpert man ein gewisses Image. Noch bevor man den Mund aufmacht, hat die Kleidung schon gesprochen und Einfluss auf die Wahrnehmung anderer genommen. Mit der Frage „Wer bin ich?“ und „Was will ich kommunizieren?“ haben sich die Aussteller befasst und auf rund 450 Quadratmetern aktuelle und vergangene Trends im Hinblick auf die Geschichte genauestens  analysiert. Der Besucher wird animiert mitzumachen, so gibt es beispielsweise die Möglichkeit eine Jeans zu customizen, eigene Tartanmuster zu entwerfen oder neue Jugendszenen zu benennen. Auch bisher unbekannte Designer dürfen, im monatlichen Wechsel, ihre Designs präsentieren.



Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten
Dienstag 9 – 20 Uhr
Mittwoch bis Freitag 9 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10 – 18 Uhr
geschlossen am 24., 25. und 31.12.

Eintritt
3 €, ermäßigt 1,50€